Yeah! Science, Bitch!

Eine Breaking Bad-Hommage.

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht aber ich für meinen Teil hatte schon immer eine gewisse Abneigung gegenüber Chemie in der Schule. Nicht, dass es nicht spannend wäre, eine oszillierende Jod-Uhr oder Goldstaub herzustellen (okay, sogar da kann ich mir Besseres vorstellen..) aber allzu viel Interesse kam bei mir für diesen Bereich nie auf.
Doch DAS hat sich vor gut einem Jahr geändert.

Warum?!

Es fing an, wie viele großartige Dinge beginnen: Mit Alkohol.
Und plötzlich lief Breaking Bad auf dem Laptop.
Zugegeben, Methamphetamin in einem Meth-Lab kochen ist nicht unbedingt Schul-Chemie-geeignet; Walter White und Jesse Pinkman dabei zuzusehen ist jedoch schlicht und ergreifend großartig.
Ich bin neuen Serien gegenüber generell immer erstmal skeptisch. Verständlich, bei dem Sch***, der im TV läuft.
Hier kann ich nur sagen: „Leute, ihr alle müsst euch UNBEDINGT Breaking Bad angucken!“
Jaja, ich könnte natürlich übertrieben haben. Niemand will seine Zeit mit Mist verschwenden. Schon gar nicht vorm Fernseher – OMG, wir dürfen nicht in der Bude sitzen, wir müssen immer unterwegs sein, wir müssen uns mit Freunden treffen, wir müssen .. SCHWACHSINN.
Wir müssen Breaking Bad gucken! Jede Folge ein eigener kleiner Film, jeder Schluss so spannend, dass man einfach keine andere Möglichkeit hat, sofort die nächste Folge laufen zu lassen, jedes Episodenende so gut, dass man kein Jahr auf die nächste Staffel warten kann & Bryan Cranston in der Rolle seines Lebens; kennt man ihn doch normalerweise nur als Malcolms Dad in „Malcolm Mittendrin“, ist er hier zu 120% der krebskranke, Meth-kochende Mr. White – klingt nach einer Hommage? Ist es auch! Ist ja auch wirklich kaum möglich, hier mit dem Schwärmen aufzuhören.

                                                                    ..puh, ich guck dann erstmal weiter..


Umso schlimmer, als schließlich das Ende der vierten Staffel erreicht war. Ich übertreibe nur sehr ungern, aber mein Leben hatte kurzzeitig seinen Sinn verloren.
Nun.. ganz so schlimm war es wohl nicht – aber fast!
Die, die nicht wissen, wovon ich hier überhaupt rede: Tut mir leid.
Wie habt ihr die rund 50 Stunden, die man für die Staffeln investieren darf nur ansatzweise so gut füllen können?
Genug mit der Ironie. Ich gehe davon aus, dass jetzt alle verstanden haben, worum es mir geht:
Lindenstraße war gestern.
Lasst euch mitreißen. Entdeckt die Schönheit dieses Meisterwerks.

Jetzt heißt es abwarten und Meth kochen (alternativ auch Tee trinken) und auf das große Finale freuen.

Photographies & Content © Herr.vonCharlottenburg

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